" Männer hart wie Eisen "
Opel IRONMAN in Frankfurt

"I´m an IRONMAN", darf nun auch Christian Resch vom Tri-Team SC-Illingen von sich behaupten. Zusammen mit Markus Zewe startete er beim dritten Opel IRONMAN in Frankfurt. Für Christian war dies der erste Wettkampf über eine solche Langdistanz. Markus bestritt nun schon zum zweiten Mal ein solch hartes Rennen.
Start für den dritten Opel IRONMAN in Frankfurt war der 11.07.2004 um 7.00 Uhr am Langener Waldsee. Bei gerade mal 11 Grad Außentemperatur und 18 Grad Wassertemperatur fiel nach einigen Verzögerungen um 7.11 Uhr der Startschuss für die 2200 Athleten. Den Zuschauern bot sich ein unglaubliches Bild als die Athleten sich durch das Wasser kraulten. Vorne weg setzte sich das Feld der Profis ab. Allen voran der ehemalige Schwimmer Jan Sibbersen der hier über die 3,8 km in einer Zeit von nur 42 Minuten einen Weltrekord schwamm.
Aber auch unsere Athleten erbrachten hier schon herausragende Leistungen, wenn auch die beiden sich über die zwei Schwimmrunden teilweise durchkämpfen mussten, da hier jeder ohne Rücksicht auf Verluste nach vorne schwimmen will.
Christian stieg schon nach 59,02 Minuten aus dem Wasser und auch Markus erreichte nach 1:01 Stunden die Wechselzone. Markus der von seiner Erfahrung im Triathlon profitierte, machte beim Wechsel aufs Rad einige Zeit gut und startete somit unmittelbar vor Christian auf die nun folgende 180 km lange Radstrecke. Hier galt es zwei Runden à 90 km durch die Innenstadt und Umgebung von Frankfurt zu absolvieren.
Die Witterungsbedingungen erschwerten unseren beiden Athleten das Radfahren jedoch. So mussten sie außerhalb der Stadt ganz schön in die Pedale treten, da sie hier den relativ starken Windböen gnadenlos ausgesetzt waren. Ein kurzer Schauer durchnässte zudem noch die Radkleidung. Trotz allem spulte Markus in einer hervorragenden Zeit die 180 km ab und wechselte nach einer Radzeit von nur 5:22 Stunden auf die Laufstrecke. Christian, für den dies ja der erste IRONMAN war, ging auf Nummer sicher und schraubte das Tempo auf dem Rad etwas zurück, da ihm ja anschließend noch 42,2 km Laufen bevorstanden. Dennoch brauchte er nur 6:01 Stunden für die Radstrecke.
Nachdem die Beine nun beim Radfahren enorme Arbeit leisten mussten, hieß es jetzt noch einen Marathon zurückzulegen.
Markus bewies hier unglaubliche Ausdauer und ließ die Beine nur so fliegen. Für seine Fans und Betreuer sah er noch relativ locker aus, auch wenn er bei Kilometer dreißig behauptete: " es ist so hart ". Er zeigte jedoch fast keine Ermüdungserscheinungen und lief konstant einen Schnitt von 4:40 Minuten pro Kilometer, für eine solche Belastung eine enorme Leistung. Nach einer herausragenden Marathonzeit von 3:21 Stunden die manch einer der Profis nicht schaffte, erreichte Markus nach insgesamt 9:52 Stunden das lang ersehnte Ziel. Doch schon im Zielkanal war ein großer Teil der Anstrengung vergessen, da die Zuschauer die auf der 300m langen Strecke dicht an dicht standen jedem Athleten einen unvergesslichen Zieleinlauf boten. Hier wurde geschrieen, gejubelt und angefeuert was das Zeug hielt.
Mit dieser spitzen Zeit unter 10 Stunden schaffte es Markus sogar unter die ersten 200. Er wurde insgesamt 149.
Christian zeigte auf der Laufstrecke dass auch er auf die Zähne beißen und sich durchkämpfen kann. Ebenfalls in einer super Zeit legte er den Marathon in 4:22 Stunden zurück. Erschöpft, aber dennoch glücklich passierte er die Ziellinie nach insgesamt 11:34 Stunden. Eine beachtliche Leistung für einen Zwanzigjährigen der zum ersten Mal einen solchen Wettkampf bestreitet.
Die beiden können wirklich stolz auf sich sein solche herausragenden Leistungen erbracht zu haben, wenn man sich einmal vor Augen hält welche Belastung die Athleten hier durchstehen müssen.

Herzlichen Glückwunsch !!!